Piers Corbyn

Der Astrophysiker und Meteorologe Piers Corbyn aus Großbritannien hat eine neue Methode zur langfristigen Wettervorhersage entwickelt, die er über sein Unternehmen Weather Action verkauft.

Seine Solar Weather and Lunar Technique basiert auf dem historisch-statistischen Vergleich von Mustern der Sonnenaktivität, der Position des Mondes und den jeweils herrschenden Wetterlagen sowie auf der direkten Analyse von Wechselwirkungen des Magnetfeldes der Sonne mit dem der Erde unter Berücksichtigung des zusätzlichen Einfluss des Mondes darauf.

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Piers Corbyn Source: Weather Action

Diese Wechselwirkungen zwischen Sonnen- und Erdmagnetfeld bestimmen die Stärke der solaren Teilchenstrahlung. Diese Teilchenstrahlung ist veränderlich und wirkt auf die elektrisch geladene Ionosphäre. Diese beeinflusst wiederum das Schwingungsverhalten des ebenfalls elektrisch geladenen Jetstreams und damit das Wettergeschehen.

Der Jetstream bezieht seine Energie aus Temperaturdifferenzen in der Atmosphäre:

a) horizontal infolge unterschiedlich starker Sonneneinstrahlung abhängig vom Breitengrad;

b) vertikal, die von der Sonne erwärmte Planetenoberfläche erwärmt von unten die Luft darüber. Durch das vertikale Temperaturgefälle von unten nach oben (labile Luftschichtung) entwickelt sich Konvektion und bei ausreichender Luftfeuchtigkeit bilden sich Quellwolken. Darunter sind auch hochreichende Gewitterwolken, die dem Jetstream nicht nur Energie zuführen, sondern ihn auch elektrisch aufladen.

Die solare Teilchenstrahlung wirkt nicht nur auf den Jetstream sondern beeinflusst auch direkt die Wolkenbildung. Die Teilchenstrahlung liefert Kondensationskeime für die winzigen Wassertröpfchen aus denen die Wolken bestehen, mal mehr mal weniger.

Piers Corbyn hatte und hat bei seinen Wettervorhersagen eine beachtliche Trefferquote. Einige davon waren sehr spektakulär, da sie denen der offiziellen Wetterdienste widersprachen und trotzdem richtig lagen. Die Presse und das Fernsehen berichteten darüber.

Piers Corbyn ist Klimaskeptiker und bestreitet den menschengemachten Klimawandel. Die Sonne macht das Wetter und somit auch das Klima. Und das wird nicht wärmer sondern kälter. Es mehren sich die Anzeichen für einen Klimawandel in Richtung einer neuen Kleinen Eiszeit! Piers Corbyn verweist auf den Rückgang der globalen Temperaturen in den letzten Jahren und auf Veränderungen in der Luftzirkulation über der Nordhalbkugel. Der Jetstream verlagert sich immer häufiger nach Süden und mäandert stärker. All das spricht für eine beginnende Zeit der Abkühlung. Verantwortlich ist die seit Jahren nachlassende Sonnenaktivität. Eine neue Kleine Eiszeit hätte beträchtliche negative Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion und die gesamte Weltwirtschaft. Die Warnungen vor einer (menschengemachten globalen Erwärmung gingen genau in die falsche Richtung betont Corbyn.

Zum Abschluss noch ein Video in dem Piers Corbyn seine Wettervorhersagetechnik kurz erläutert:

Jens Christian Heuer

Source: Weather Action

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